Liebe Genießer!

Genuss wird in erster Linie natürlich mit Kulinarik, also Gaumenfreuden, in Verbindung gebracht.  Dann, in weiterer Folge, öffnet sich der Begriff dem Interessierten immer weiter, je länger man sich damit spielt: Da gibt es beispielsweise den Genuss, ein tolles Konzert zu hören. Oder einen herrlichen Urlaub an einem der tollsten Plätze dieser Welt zu genießen.  Die eigenen Kinder wohlbehütet aufwachsen zu sehen und mitzuerleben, wie sie sich zu eigenständigen, wesensstarken und wertvollen Menschen entwickeln.
Spüren Sie, wie weit wir uns inzwischen schon vom rein kulinarischen Genuss entfernt haben?

Lassen Sie uns festhalten: Aber immer hat Genuss mit positiven Emotionen zu tun! Das steht fest. Und genau diese positiven Emotionen möchten wir schaffen, wenn wir von Genuss sprechen. Wir wollen für Sie den Genuss schaffen, Kunde bei uns zu sein! Das ist eine herausfordernde Aufgabe, die uns jeden Tag aufs Neue motiviert. 

 

 

 

Gin und Tonic

 

Die weltweit aktuell am meisten boomende Spirituose ist Gin. Wohl nur wenige Leuet trinken diesen hochprozentigen Alkohol mit dem unverkennbaren Wachholder- und meist auch Koriandergeschmack pur, sondern mit Tonicwater verdünnt. Im Mischungsverhältnis 1 : 5 von Gin : Tonic, mit einer Limette, ev. 2 Scheiben einer frischen Gartengurke und Eis gibt dies einen herrlich erfrischenden Drink (der, nota bene, duch die Verdünnung weniger Alkohol wie ein Glas Wein enthält!).

 

Bsonderes Augenmerk erfährt hierbei das Tonicwater. Unter den Freaks ist ein wahrer Tonickult entstanden und deshalb nun ein ultimatives Tonicreszept zur eigenen Herstellung. Sie benötigen folgende Zutaten: 1 Liter Wasser, 3 Standen Zitronengras (Supermarkt oder Asialaden), 600 g Rohrzucker, 1 Biozitrone, 2 Limetten, 25 g Chinarinde (gebrochen, nicht gemahlen - aus der Apotheke) sowie 50 g Zitronensäure (Supermarkt).

 

Scheiden Sie die 3 Zitronegrasstängel in ca. 5mm dicke Ringe. Schälen Sie vorher gewaschenen Zitrone und die beiden Limetten sehr dünn ab, geben Sie die Schalen ins Wasser, pressen sie die 3 Früchte dazu. Dann den Rohzucken, die Chinarinde und die Zitronensäure einführen, aufrühren und aufkochen. Lassen sie den Sud 25 Minuten sieden und dann erkalten. Fertig ist das Tonicwasser. Das ideale Mischungsverhältnis: 4 cl Gin, 2 cl Tonicsirup und mit Wasser auf 1/4 Liter aufgiessen!

 

Falls Sie die braune Farbe des Tonicwassers (natürliche Chinarinde ist braun!) stört, dann kaufen Sie synthetische Rinde. Aber nur als Kompromiss! Und übrigens, als Schlummertrunk nach einem alkoholischen Abend ist dies als Getränk toll geeignet - die Zitronensäure reduziert allfällig bestehende Gefahr von Kopfschmerzen!       

 

 

 

Das ultimative „Panna Cotta“ Rezept!

 

In Italien stößt man bei vielen Gelegenheiten auf ein wirklich eindrucksvolles Dessert – vor Ort meist „Dolce“ genannt – den „Panna Cotta“. Wörtlich übersetzt heißt dies „gekochte Sahne“. Aber, nicht immer ist er auch wirklich gut. Das beginnt schon beim Geschmack und endet dann vor allem mit der Konsistenz. Auch gibt es ver-schiedene Möglichkeiten das Dessert zu aromatisieren, sehr verbreitet sind Panna Cotta „al Rosmarino“ und „al Rhum“.

 

Ich habe in meiner „aktiven“ Zeit im Piemont hunderte von „Panna Cotta“ gegessen und dabei die verschiedensten Rezepte verkostet. Von all diesen habe ich die besten sieben dann selbst nachgekocht und stelle Ihnen nun das „ultimative Panna Cotta Rezept“ vor:

 

Für ca. 4 Personen benötigen Sie: ½ Liter Sahne; 1 ½ Blatt Gelatine; 140 g Zucker;

1 ½ beste Vanilleschoten und ½ Vanillezucker

 

Lassen Sie 90g vom Zucker bei mittlerer Hitze und ständigem Rühren in einem Topf braun und flüssig werden und verteilen Sie dies dann auf die mit kaltem Wasser ausgespülten Keramik- oder Aluminiumschälchen, so, dass die braune Masse den Boden flächig bedeckt.

 

Weichen Sie zwischenzeitlich die Gelatine in kaltem Wasser ein. Achten Sie darauf, dass Sie mindesten 1 ½ Blatt einweichen. Eventuell nehmen Sie etwas mehr vom zweiten Blatt, vielleicht 60 % des zweiten Blattes, keinesfalls aber mehr. Diese Menge ist für die Konsistenz des Panna Cotta entscheidend, denn er soll nicht stichfest werden, sondern richtig schön „schwabbeln“, wenn Sie ihn servieren!

 

Kochen Sie nun die Sahne und den restlichen Zucker auf und geben Sie dann den Vanillezucker und die –schoten dazu. Rühren Sie dies mit dem Schneebesen kräftig auf. Geben Sie nun die Gelatine dazu und füllen Sie diese heiße Masse anschließend in die Förmchen ab.

 

Nachdem die Förmchen abgekühlt sind muss das ca. 24 Stunden im Kühlschrank auskühlen. Dann ist Ihr „Panna Cotta“ fertig und Sie können sich das Lob und den Applaus Ihrer Gäste abholen.

 

Viel Spaß dabei wünscht Ihnen Ihr

Kuli Narikum    

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© Dietmar Alge